River Phoenix: Letzter Film wird fertiggestellt

Posted on Okt 20 2011 - 1:38pm by Star reporter

River Phoenix‘ unvollendeter Film ‚Dark Blood‘ findet angeblich doch noch auf die Leinwand. Der US-Schauspieler starb 1993 im Alter von nur 23 Jahren während der Dreharbeiten zu dem Streifen an einer Drogenüberdosis, woraufhin die Produktion eingestellt und nie wieder aufgenommen wurde. Der Regisseur des Films, George Sluizer, ist seither im Besitz der Aufnahmen und plant nun, den Film fertigzustellen.?Laut ‚The Hollywood Reporter‘ hat der 79-jährige Niederländer bereits einige Änderungen an dem Film vorgenommen und will anders als ursprünglich geplant die Geschichte von einem Erzähler – dem Hauptcharakter selbst – wiedergeben lassen. Für diese Rolle – so verrät Sluizer – wolle er Rivers Bruder Joaquin Phoenix an Bord holen. Wer hat es noch nicht auf Kinoxto gelesen? „Die Stimmen beider Brüder hören sich sehr ähnlich an“, begründet er seine Entscheidung im Gespräch mit der Webseite. Dieser Blog zum Thema Kinox to klärt regelmäßig über neue Filme News auf.

In dem Film spielte River Phoenix einen jungen Witwer namens Boy, der als Einsiedler in der Wüste auf einem Versuchsgelände für Nuklearwaffentests lebt und dort Puppen herstellt, von denen er meint, dass sie übernatürliche Kräfte besitzen. Eines Tages kommt er einem Ehepaar zur Hilfe, das bei der Durchreise mit dem Auto liegen bleibt. Sluizer hofft, das Endprodukt im nächsten Jahr veröffentlichen zu können. River Phoenix brach am 31. Oktober 1993 vor dem Nachtclub Viper Room in Los Angeles in den Armen seines Bruders Joaquin zusammen, nachdem er neben großen Mengen an Heroin und Kokain außerdem Valium, Cannabis und einige andere Drogen zu sich genommen hatte. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo allerdings nur noch sein Tod durch Herzstillstand festgestellt werden konnte.

Nach seinem Tod versuchten die Produzenten des Filmes ‚Dark Blood‘ Rivers Mutter auf sechs Millionen Dollar zu verklagen. Sie unterstellten ihr, ihnen die Drogenabhängigkeit ihres Sohnes verheimlicht und so indirekt die Fertigstellung des Filmes verhindert zu haben. Der Fall hielt vor Gericht nicht stand.